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lundi 14 octobre 2013

Erster Polizeiruf-Einsatz für Claudia Michelsen

Saufen, prügeln, drohen: Diese Frau ist echt die Härte!

Vergrößern Polizeiruf 110: Erster Einsatz für Claudia Michelsen: Saufen, prügeln, drohen: Diese Frau ist echt die Härte!
Was für ein Einstand für Claudia Michelsen (44) im „Polizeiruf 110“! Als Ermittlerin Doreen Brasch ging sie im Fall „Der verlorene Sohn“ mit ihrem Kollegen Jochen Drexler (Sylvester Groth) in Magdeburg in der rechten Szene auf Verbrecherjagd und machte von Anfang an klar: Sie ist die härteste Kommissarin im deutschen TV!

Vergrößern Claudia Michelsen, Sylvester Groth​
Magdeburger Ermittler-Duo:​ Claudia Michelsen und Sylvester Groth​
Foto: Julia Terjung/MDR/ARD
Sie fährt Motorrad, trägt Lederjacke, säuft ihre Bekannten unter den Tisch, flucht, prügelt und droht und will nur beim Nachnamen genannt werden.
Kommissarin Doreen Brasch ist ganz schön rabiat. Während ihr Kollege Drexler mit Mantel, Hemd und Krawatte eher der stille und extrem korrekte Denker ist, geht es bei ihr hart zur Sache.
Basch verdrischt den eigenen Sohn, der sich schon lange von ihr losgesagt hat und in die rechte Szene abgerutscht ist, trinkt Wodka, bevor sie auf Verbrecherjagd geht, ist eher eine Einzelgängerin als ein Teamplayer und löst ihre Fälle am Rande der Legalität.
Ihr Vorbild? Der große Götz George (75)! „Ich verehre ihn, was er mit der Figur des ,Schimanski‘ geschaffen hat. Das gab es in dieser Form und diesem Ausmaß bisher nicht wieder“, erklärte Michelsen gegenüber BILD am SONNTAG.
Und sie könnte tatsächlich als kleine Schwester vom „Tatort“-Schimanski durchgehen. Auch er ließ gerne derbe Sprüche vom Stapel, war ein unangepasster Einzelgänger, der zu viel trank und die Bösewichte dieser Welt unkonventionell jagte.
8,59 Millionen Zuschauer sahen Michelsens „Polizeiruf-Premiere“ – Platz eins der TV-Quoten!
Vergrößern POLIZEIRUF 110, Der verlorene Sohn,
Kollege Drexler bringt Andi (Vincent Redetzki), den verlorenen Sohn von Kommissarin Brasch, vorbei. Er ist in die rechte Szene abgerutscht. Mit allen Mittels will sie ihren Sohn da rausholen. Wenn es sein muss, auch mit Prügel
Foto: Julia Terjung/MDR/ARD
Und DAS machte die Michelsen am Sonntagabend zu Schimanskis kleiner Schwester:
► Mit Sekundenkleber setzt die robuste Kommissarin eine Konkurrentin außer Gefecht oder präpariert später ihr Motorrad, um Verbrechern eins auszuwischen.
► Sie fährt mit ihrer Honda XRV 750 Treppen runter und schreit dabei: „Abkürzung!“
► Sie lässt ohne Genehmigung einen Verbrecher per Handyprogramm orten. Denn sie kann auf Beschlüsse nicht warten.
► Kommt ihr einer blöd, zieht sie ihn schnell mal über den Kneipentresen.
Vergrößern Claudia Michelsen im „Polizeiruf 110“: Erster Einsatz für „Schimanskis kleine Schwester“
Kommissarin Doreen Brasch hat mit links einen verdächtigen Schläger kampfunfähig gemacht. In der rechten Hand hält sie ihre Dienstmarke​
Foto: Julia Terjung/MDR/ARD
► Als ein Zeuge nicht aussagen will, hält sie sich selbst ein Messer an den Hals und erpresst den Mann mit seiner eigenen Vergangenheit.
► Nach zwei Wodka in einer Kneipe schwingt sie sich auf ihr Motorrad und fährt mit einem Kollegen hintendrauf zum Einsatz.
► „Vorsicht, man darf nicht nett zu mir sein“ – nur einer der vielen Sprüche, mit denen sie Menschen auf Abstand hält.
Das neue Magdeburger „Polizeiruf”-Duo löste Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler ab, die zuvor in Halle auf Verbrecherjagd waren. Der letzte MDR-„Polizeiruf” aus der Saalestadt wurde am 3. März ausgestrahlt. Es war der 50. Fall von Schwarz und Winkler.
Wie hat Ihnen das neue Polizeiruf-Duo und vor allem Claudia Michelsen als Ermittlerin Doreen Brasch gefallen? Diskutieren Sie mit und stimmen Sie hier ab!

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