Saufen, prügeln, drohen: Diese Frau ist echt die Härte!
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Was für ein Einstand für Claudia Michelsen (44) im „Polizeiruf 110“!
Als Ermittlerin Doreen Brasch ging sie im Fall „Der verlorene Sohn“ mit
ihrem Kollegen Jochen Drexler (Sylvester Groth) in Magdeburg in der
rechten Szene auf Verbrecherjagd und machte von Anfang an klar: Sie ist
die härteste Kommissarin im deutschen TV!
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Magdeburger Ermittler-Duo: Claudia Michelsen und Sylvester Groth
Foto: Julia Terjung/MDR/ARD
Sie fährt Motorrad, trägt
Lederjacke, säuft ihre Bekannten unter den Tisch, flucht, prügelt und
droht und will nur beim Nachnamen genannt werden.
Kommissarin
Doreen Brasch ist ganz schön rabiat. Während ihr Kollege Drexler mit
Mantel, Hemd und Krawatte eher der stille und extrem korrekte Denker
ist, geht es bei ihr hart zur Sache.
Basch verdrischt den eigenen
Sohn, der sich schon lange von ihr losgesagt hat und in die rechte
Szene abgerutscht ist, trinkt Wodka, bevor sie auf Verbrecherjagd geht,
ist eher eine Einzelgängerin als ein Teamplayer und löst ihre Fälle am
Rande der Legalität.
Ihr Vorbild? Der große Götz George (75)!
„Ich verehre ihn, was er mit der Figur des ,Schimanski‘ geschaffen hat.
Das gab es in dieser Form und diesem Ausmaß bisher nicht wieder“,
erklärte Michelsen gegenüber BILD am SONNTAG.
Und sie könnte tatsächlich als kleine Schwester
vom „Tatort“-Schimanski durchgehen. Auch er ließ gerne derbe Sprüche
vom Stapel, war ein unangepasster Einzelgänger, der zu viel trank und
die Bösewichte dieser Welt unkonventionell jagte.
8,59 Millionen Zuschauer sahen Michelsens „Polizeiruf-Premiere“ – Platz eins der TV-Quoten!
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Kollege Drexler bringt Andi (Vincent Redetzki), den
verlorenen Sohn von Kommissarin Brasch, vorbei. Er ist in die rechte
Szene abgerutscht. Mit allen Mittels will sie ihren Sohn da rausholen.
Wenn es sein muss, auch mit Prügel
Foto: Julia Terjung/MDR/ARD
Und DAS machte die Michelsen am Sonntagabend zu Schimanskis kleiner Schwester:
►
Mit Sekundenkleber setzt die robuste Kommissarin eine Konkurrentin
außer Gefecht oder präpariert später ihr Motorrad, um Verbrechern eins
auszuwischen.
► Sie fährt mit ihrer Honda XRV 750 Treppen runter und schreit dabei: „Abkürzung!“
► Sie lässt ohne Genehmigung einen Verbrecher per Handyprogramm orten. Denn sie kann auf Beschlüsse nicht warten.
► Kommt ihr einer blöd, zieht sie ihn schnell mal über den Kneipentresen.
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Kommissarin Doreen Brasch hat mit links einen
verdächtigen Schläger kampfunfähig gemacht. In der rechten Hand hält sie
ihre Dienstmarke
Foto: Julia Terjung/MDR/ARD
► Als ein Zeuge nicht aussagen will,
hält sie sich selbst ein Messer an den Hals und erpresst den Mann mit
seiner eigenen Vergangenheit.
► Nach zwei Wodka in einer Kneipe schwingt sie sich auf ihr Motorrad und fährt mit einem Kollegen hintendrauf zum Einsatz.
► „Vorsicht, man darf nicht nett zu mir sein“ – nur einer der vielen Sprüche, mit denen sie Menschen auf Abstand hält. Das
neue Magdeburger „Polizeiruf”-Duo löste Jaecki Schwarz und Wolfgang
Winkler ab, die zuvor in Halle auf Verbrecherjagd waren. Der letzte
MDR-„Polizeiruf” aus der Saalestadt wurde am 3. März ausgestrahlt. Es
war der 50. Fall von Schwarz und Winkler. Wie hat
Ihnen das neue Polizeiruf-Duo und vor allem Claudia Michelsen als
Ermittlerin Doreen Brasch gefallen? Diskutieren Sie mit und stimmen Sie
hier ab!